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Mittwoch, 30. Mai 2007, 09:58 Uhr
WGT und seine Folgen Teil I
[Stimmung: zufrieden]
[Musik: REM - Man on the Moon]
Heute vor einer Woche liefen die letzten Vorbereitungen fuer das 16. WGT in Leipzig. Heute vor einer Woche gab es leckeren Ofenlachs auf Orange mit Kaesesahnegemuese und Kraeuterkartoffeln.
Heute vor einer Woche gab es nur 3,5 Stunden Schlaf fuer mich, da ich nach dem Packen so aufgedreht war, dass an Schlaf nicht zu denken war.
24.05.2007:
Die Folgende Fruehschicht ging nur langsam vorbei. Ab 12 Uhr konnte ich es kaum erwarten endlich nach Hause zu kommen. Kurz nach 15 Uhr ging es dann auch tatsaechlich los. Nach einer Ehrenrunde auf dem Parkplatz machten wir uns dann auch gegen 18 Uhr in Richtung des gesicherten Zeltplatzes. Der Tigerentenbollerwagen tat sein bestes, auch wenn es hier und da Unstimmigkeiten aufgrund verschleuderten Packvolumens gab. Die Unstimmigkeiten hielte auch den gesamten Abend an - sehr zur belustigen der anderen ;)
Vamp hat wiedermal einen spitzen Platz ausgesucht. Schattig, unter Baeumen und dennoch Agra-, Dixie-, und Waschbeckennah ;) Fuer diesen Zeltplatz mussten die Drei allerdings sehr lange in der heißen Sonne schmoren. Vamps Sonnenbrand sprach Baende. Da war ich dann doch um meine Fruehschicht froh ;)
Der Zeltaufbau ging fix, die Nachbarn erwiesen sich innerhalb kuerzester Zeit als freundliche Zeitgenossen und nur der Grill straeubte sich. Beziehungsweise die Briketts. Feuermeister Herr von und zu hat es tatsaechlich nicht geschafft, dem Grill einzuheizen. Da half auch die Stichflamme mit Spiritus nichts, die der freundliche Nachbar bereitwillig unter den Baeumen zum Besten gab.
Am Ende gab es lediglich ein bisschen Fleisch und Glutamat-Salat, keine Wuerstchen und auch kein getoastetes Broetchen. Dafuer ein hungriges, nach wie vor genervtes Minchen.
Sai und seine Freundin fanden unseren Zeltplatz. Endlich! Nach Jahren sieht man mal die Menschen, die hinter den Nicks versteckt sind ;)
Zur spaeten Stunde, S. und ich wollten gerade zur Agra aufbrechen, kam der Nachbar nocheinmal zu uns.
Kartenspielen. Nach ein paar Anlaeufen konnte er uns dann doch Mau Mau erklaeren. Als er das 3. Spiel auch verloren hatte und keiner außer der Nachbar ueber meine Hilfe erfreut war, gingen die ersten Hilferufe an seine Kumpels. Nach ueber einer Stunde abzocke lies er das Spielen und wollte mit uns in die Agra. Bis kurz vor der Tuer hatten wir ihn noch im Auge, danach nicht mehr. Wie vom Erdboden verschluckt. In der Agra selbst waren wir sehr erstaunt, dass Herr Manegold doch gut auflegen kann, wenn er denn will. Und es war so warm, dass mir beim Tanzen der eigene Schweiß ins Gesicht peitschte. S. und K. verschwanden zwischendurch, da K. sich nur schnell umziehen wollte. Aus dem "schnell" wurde eine Stunde und der Herr von und zu ließ sich nur schwer dazu ueberreden, noch ein paar Minuten laenger zu bleiben.
Das Highlight der ersten Nacht: Eine Alkoholleiche direkt neben unserem Zelt, die neben der Kotzerei auch ueber unsere Zeltschnurr flog und das Faehnchen stark einriss. Ich fand das alles ja sehr aufgregend. Kotz er gerade unser Zelt voll? Fliegt er gleich ganz in unser Zelt? Wird er den naechsten Morgen noch erleben? Spaeter hoerte ich nur, wie die Sanitaeter dies bejahten. Man koenne die Alkoholleiche am naechsten Tag wieder abholen. Beruhigend. Der Schlaf stellte sich etwas spaeter ein.
Fortsetzung folgt...
Minensie
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